Diese Seite wurde zuletzt aktualisiert am: 24.08.2018
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Was gibt's Neues?

News und Infos

 

NEWS BERICHTE

tim open 2018
Museums-Erlebnistag im Staatlichen Textil- und Industriemuseum Augsburg (tim)

Auf Initiative des Förder- und Freundeskreises öffnet das tim am 16. September 2018 seine Schatzkammern. Besucherinnen und Besucher können bei „tim open“ einen spannenden Blick hinter die Kulissen des Museums werfen.

So geht es im Rahmen von speziellen Führungen mehrmals an diesem Tag in die Depots zu den einzigartigen Musterbüchern der Neuen Augsburger Kattunfabrik (NAK). Diese Sammlung mit ihren mehr als 1,5 Millionen Stoffdruckmustern ist ein nationales Kulturgut aus drei Jahrhunderten - „Made in Augsburg“!

Auch Technikbegeisterte kommen voll auf ihre Kosten. Sie können nach einer Führung durch die Schauweberei in den Werkstätten des tim den erfahrenen Technikern über die Schultern blicken, wenn sie historische Textilmaschinen restaurieren und wieder flott machen.

Vom Weben zum Wohnen – bei einer spannenden Führung durch das Augsburger Textilviertel erkunden Besucherinnen und Besucher die Spuren der einst bedeutenden europäischen Textilmetropole und erleben Augsburger Industriegeschichte sowie den Wandel des Viertels zu einem
modernen urbanen Lebensraum.

Ein Besuch im vom Förder- und Freundeskreis des tim geführten Museumsshop lohnt sich an diesem Tag ganz besonders. Industrienäherinnen zeigen dort ihr Können und konfektionieren vor den Augen der Besucherinnen und Besucher besondere Produkte wie Schlüsselanhänger und Handtücher.

Wer gerne selbst kreativ werden möchte, kann sich beim Workshop Textildruck austoben und
tolle Motive auf T-Shirts oder Taschen zaubern.

Der Eintritt ins tim sowie die Teilnahme an den Führungen sind bei „tim open“ gratis!
Bitte beachten: bei allen Führungen nur begrenzte Teilnehmerzahl möglich. Anmeldung vor Ort.

tim | Staatliches Textil- und Industriemuseum Augsburg
Augsburger Kammgarnspinnerei (AKS)
Provinostr. 46
86153 Augsburg
www.timbayern.de


Young Tailor Talent Trophy

Die Young Tailor Talent Trophy ist ein Nachwuchswettbewerb für Schüler von Modeschulen in den Niederlanden und findet alle zwei Jahre statt. Der Wettbewerb steht jeweils unter einem bestimmten Motto, das sich in den eingereichten Wettbewerbsteilen wiederspiegeln muss. Die Sieger werden durch eine professionelle Jury ermittelt, zusätzlich gibt es einen Publikumspreis für die Schule mit dem stimmigsten Gesamtbild.

Das vorgegebene Thema dieses Jahres war „Circular Economy“ in der Mode unter dem Titel „Natuurlijk!/Natürlich!“. Unter diesem Motto stand auch der diesjährige European Master Tailor Congress, der in den Niederlanden stattfand und den aktuellen Rahmen für die Young Tailor Talent Trophy bot.

Insgesamt nahmen sieben Schulen mit 14 Schülern am Wettbewerb teil. Als Preise winkten unter anderem Jahresabonnements der RUNDSCHAU.

Die Preisträgerinnen der Young Tailor Talent Trophy 2018

1. Preis: Renushka Harkhoe vom Albeda Colleg Rotterdam

 

2. Preis: Julia Olde Daalhuis vom Colleg Enschede Twente

 

3. Preis: Sammy Hoevers von Zwolle Deltion

 

Publikumspreis: Albeda Colleg Rotterdam

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BERICHTE NEWS

LDT Nagold: Direkteinstieg ins Vollzeitmodell für Abiturienten ohne Berufspraxis

Ab März 2018

Mit Studienstart März 2018 können modeaffine Abiturienten und Abgänger mit Fachabitur des Abiturientenjahrgangs 2017 und früher auch ohne Praxiserfahrung direkt im 4-semestrigen Vollzeitmodell der LDT Nagold ihr Studium beginnen. Bislang war es so, dass Abiturienten / Fachabiturienten ‚vor der Aufnahme des Studiums‘ im Vollzeitmodell eine‚12-monatige Praxiszeit nachweisen mussten.

Das eigens für diese Zielgruppe entwickelte neue Studienmodell sieht vor, dass die Abiturienten die ersten zwei Semester an der LDT regulär studieren und einen ersten Studienabschluss (Junior Fashion Manager LDT) nach einer entsprechenden Prüfung erhalten. Die Studieninhalte bestehen im Kern aus den Inhalten der beiden Semester des 4-semestrigen Studiengangs, werden jedoch noch um spezielle kommunikative und digitale Inhalte erweitert.

Anschließend sollten die Abiturienten dann eine 6 bis 12-monatige Praxiszeit in Unternehmen der Modebranche (Handel oder Industrie) absolvieren, damit sie dann wieder an die LDT zurückkommen und die noch fehlenden Semester für den Studienabschluss Textilbetriebswirt BTE erhalten können.

Der große Vorteil für die Studenten hierbei ist, dass sie nach der 6 bis 12-monatigen Praxisphase sowohl wieder ins Vollzeitmodell, aber auch wahlweise ins Firmenmodell (duales Studium) der LDT Nagold einsteigen können. Die Fortführung des Studiums im Firmenmodell setzt voraus, dass sie im Rahmen der Praxiszeit ihr Unternehmen überzeugen konnten, sie unter Vertrag zu nehmen, um die noch ausstehenden Theorie- u. Praxisphasen des Firmenmodells (Phasen 3 - 5) durchlaufen zu können. In der 5. Theoriephase erfolgen dann die Abschlussprüfungen an der LDT mit dem in der Branche anerkannten Studienabschluss Textilbetriebswirt BTE.

Ein weiterer Vorteil des neuen Studienmodells besteht darin, dass die Abiturienten nach der Praxisphase zuerst einmal in der Branche arbeiten und Geld verdienen können, da sie nicht unmittelbar danach ihr Studium an der LDT fortsetzen müssen, sondern dies auch zu einem späteren Zeitpunkt nachholen können.

Der große Vorteil für das jeweilige Unternehmen hierbei ist, dass dieses sich ja zunächst erst einmal vertraglich für eine begrenzte Zeitphase (6 bis 12-monatige Praxisphase) mit dem Abiturienten einigen muss. Erst mit Ablauf dieser Praxisphase entscheidet das Unternehmen dann, ob es den Praktikanten / die Praktikantin a) in ein festes Arbeitsverhältnis übernimmt oder b) mit ihm / ihr das Firmenmodell an der LDT fortsetzen möchte bzw. ob es den Praktikanten / die Praktikantin überhaupt nicht länger ‚unter Vertrag‘ nehmen möchte.

Weitere Infos hierzu sind direkt beim Geschäftsführer Finanzen & Marketing der LDT Nagold Manfred Mroz unter mroz@ldt.de oder telefonisch unter +49 7452-840938 erhältlich! Es besteht auch die Möglichkeit, über den Kontakt-Button auf der Internetseite der LDT weitere Auskünfte anzufordern (www.ldt.de).

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We Wear Culture
Google Arts & Culture startet globales Projekt zum Thema Mode

In der virtuellen Fashion-Ausstellung "We Wear Culture" kommen 3.000 Jahre Mode zusammen. Das Projekt von Google Arts & Culture ist eine Zusammenarbeit mit zwölf deutschen Partnern, darunter der VDMD sowie über 180 weitere renommierte kulturelle Institutionen aus aller Welt.

Nutzer können im Browser oder per Google Arts & Culture-App die wilde Mode des britischen Punk, die Geschichte des Denim erkunden oder hinter die Kulissen des Met Costume Institutes blicken. Ikonische Stücke, die den Stil ganzer Generationen geprägt haben wie die Stilettos von Marilyn Monroe oder das "Kleine Schwarze" von Chanel werden mit Hilfe von virtueller Realität zum Leben erweckt.

Über 400 Online-Ausstellungen zeigen Ikonen, Modebewegungen, Stilrevolutionäre und Trendsetter wie Marilyn Monroe, Cristóbal Balenciaga, Coco Chanel, Audrey Hepburn, Vivienne Westwood und viele mehr. Mode-Experten, Kuratoren und Modeschöpfer sowie Universitäten, Museen und Stiftungen aus der ganzen Welt arbeiteten bei dem Projekt "We Wear Culture" zusammen, um zu zeigen, dass Mode ein Teil unserer Kultur ist, eine Kunstform, ein anspruchsvolles Handwerk mit vielfältigen Einflüssen in unserer Gesellschaft.

Weitere Highlights aus Deutschland beschäftigen sich mit der Entwicklung der Textilindustrie (TextilTechnikum Mönchengladbach), Wearable Computing (Deutsches Museum München) oder traditionellen deutschen Trachten (Collection Regard). Auch junges deutsches Design findet seinen Platz dank des Lette Vereins Berlin sowie in einer Sonderausstellung zum Berliner Designer Uli Richter.

Die Google Arts & Culture-App ist kostenlos im Web und auf iOS und Android verfügbar.

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„Kreativ durch die Mitte“
Schau des 13. Ausbildungswettbewerbes der Landesinnung Mode schaffendes Handwerk Schleswig-Holstein

22 Lehrlinge und Junggesellen des Bekleidungsgewerbes führten Ihre eigens für diesen Abend kreierten Modelle persönlich den zahlreichen Gästen vor. Zu dem vorgegebenen Motto „13“ wurden faszinierende Outfits in Eigenregie entworfen, entwickelt, zugeschnitten, geschneidert und mit vielen Handarbeiten auf vielfältige Weise umgesetzt . Bis zu 100 Stunden Arbeit wurden von unseren begeisterten Auszubildenden in die aufwendigen Roben investiert, die dann während der Schau vorgeführt wurden. Die jeweilige Präsentation wurde zudem von einem Kurzfilm begleitet, der die Philosophie des Modells erklärte.

Bewertet wird der Wettbewerb in den unterschiedlichen Ausbildungsjahren und Fachschwerpunkten Maßschneider, Änderungsschneider und Modisten. In diesem Jahr gab es gleich vier erste Plätze bei den Maßschneiderinnen:

Xezal Cosman (2. Ausbildungsjahr)
Hannah Wölffel (1. Ausbildungsjahr)
Lilian Faye Adam ( Gesellin)
Freya Ruschke ( 3. Ausbildungsjahr)

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Berlin Fashion Week: Gesamtverband unterstützt European Fashion Award FASH
Preisverleihung am 3. Juli 2017 im Bode-Museum Berlin

„Get real“ – unter diesem Motto überreichte die Stiftung der Deutschen Bekleidungsindustrie, deren Partner der Gesamtverband der deutschen Textil- und Modeindustrie ist, den European Fashion Award FASH 2017. Prämiert wurden sechs junge Nachwuchsdesigner aus den Bereichen Textil- und Modedesign durch eine internationale Fachjury.
Die Ausstellung und Verleihung des European Fashion Award FASH 2017 fand am 3. Juli im Bode-Museum Berlin zum Auftakt der Berlin Fashion Week mit etwa 200 Gäste aus Mode, Medien, Handel, Hochschulen und Politik statt.
„Der Gesamtverband möchte mit seinem Engagement das Netzwerk zwischen Studierenden, Hochschulen, Unternehmen und Design erweitern“, so Manfred Junkert, Stellvertretender Hauptgeschäftsführer des Gesamtverbandes und Mitglied im Beirat der Stiftung. Manfred Junkert überreichte einen Preis an Andreas Stang, Student der Fachhochschule Bielefeld.
Der European Fashion Award FASH wird ausgelobt von der gemeinnützigen Stiftung der Deutschen Bekleidungsindustrie, kurz SDBI. Die 1978 gegründete SDBI ist die weltweit älteste Organisation zur Förderung von besonders begabten Modestudenten. Der Gesamtverband textil+mode unterstützt als Mitglied des Freundeskreises die gemeinnützige Arbeit der SDBI ideell und finanziell.

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HUGO BOSS FASHION AWARD 2017
Absolventen der Staatlichen Modeschule Stuttgart entwarfen Kollektionen, HUGO BOSS jurierte und vergab Auszeichnungen


Die Preisträgerinnen des Awards: vorne Frauke Schühle (1. Preis),
links Laura Stejskal (3. Preis), rechts Priscilla Molina (2. Preis).

HUGO BOSS zeichnete im Rahmen des Hugo Boss Fashion Awards die besten Kollektionen von Absolventinnen der Staatlichen Modeschule Stuttgart aus. Den 3. Preis mit 500 € Preisgeld der HUGO BOSS AG erhielt Laura Stejskal aus Korb mit ihrer Hiking-Kollektion. Der 2. Preis und 1.000 € gingen an Priscilla Molina aus Stuttgart für ihre Looks zum Thema Mountain Biking. Den 1. Preis, dotiert mit 1.500 € erhielt Frauke Schühle aus Leonberg für ihre *Baseball- Arbeit*.

Mit einem Besuch bei HUGO BOSS fing alles an: Bereiche wie die Modellabteilung, das Technical Center oder der Showroom öffneten sich und gaben aktuelle Einflüsse und Tendenzen wieder. Absolventen und Kreative trafen zusammen und tauschen sich aus. Die Themenstellung *ATHLEISURE - tailoring meets relaxation* für Spring Summer18 wurde vorgestellt und diskutiert. Zurück in der Schule begann für die Klasse des zweiten Ausbildungsjahres die Recherchearbeit und Konzeptionsphase, die Ideenfindung und Entwicklung von eigenen Looks und Kollektionen für Menswear. Zielgruppe ist der BOSS Menswear Kunde. Jeder Absolvent entwickelte in mehrwöchiger, intensiver Phase seine individuelle Arbeit. Besonderheit in diesem Jahr war, die Arbeit in Form einer Folien-Präsentation mit Musik darzustellen. Den Prozess begleitend und beratend stand der Design-Dozent zur Seite und gab wertvolle Tipps zum Feinschliff und letzten Details für Designs.

Weiteres zur Modeschule Stuttgart unter www.modeschule-stuttgart.de.

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Schnitt-Kunst mit Shingo Sato
Erster Workshop des japanischen Schnitt-Künstlers in Deutschland

Shingo Sato (im Bild ganz rechts) lehrt seine „Transformational Reconstruction Technique“ (Umwandlungs- und Wiederaufbau-Technik) nahezu weltweit. Nun kam der Meister der Schnitt-Innovation zum ersten Mal nach Deutschland.

Während des 3-tägigen Seminars in Esslingen am Neckar, das von Birgit Brodbeck organisiert wurde, machte Shingo Sato die Teilnehmer mit den Grundlagen vertraut, nach denen seine faszinierenden Modelle konstruiert sind. Das Repertoire dieses Einsteigerkurses reichte von verschiedenen  Abnäher-Transformationen über Jacken mit völlig neuen Nahtlagen bis hin zu Origami-Falt-Techniken.

Shingo Satos „Transformational Reconstruction Technique“ ist eine Kombination aus zweidimensionaler Schnitt-Technik und dreidimensionalem Drapieren an der Büste. Auch die Leiterin der Schnitttechnikabteilung der Rundschau, Eva Küpper (im Bild 5. von links) nahm an diesem Workshop teil und machte sich mit der Arbeitsweise des japanischen Schnitt-Künstlers vertraut.

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Dirndl - von Mädchen und Moden
Tracht kommt nie aus der Mode

Der Dirndl-Hype begann in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts mit der sogenannten „Sommerfrische“, in die von der Hitze geplagte Stadtaristokraten und das wohlhabende Großbürgertum mit der neuen Eisenbahn aufs Land fuhren. Wie es weiterging, berichtet Ihnen Eva von Schilgen in unserer Rubrik „WISSENSTOFF" im Beitrag
>> Dirndln - von Mädchen und Moden.

Das Buch zur Hose ...

Die Tracht steht für Tradition, Ursprünglichkeit, Echtheit. Sie bezieht ihre Einflüsse aus alten Vorlagen, überlieferten Schnitten, Mustern, Farben und wertvoller Handarbeit.

In Kooperation mit dem Trachten-Informations-Zentrum des Bezirks Oberbayern wurde dieses Buch vom Rundschau-Verlag und der Deutschen Bekleidungs-Akademie entwickelt. Auf der Basis des Systems M. Müller & Sohn ist die schnitttechnische Umsetzung von historischen Vorbildern in zeitgemäße Silhouetten gelungen.

Spezifische Schnittlinien und starke Dressur führen zu einem Höchstmaß an Passform bei unterschiedlichsten Figuren. Maßschneider und Designer, Modellmacher, Gewandmeister, Trachtenschneider, Auszubildende und Lehrkräfte finden hier wertvolle Konstruktionsanleitungen und Verarbeitungshinweise für außergewöhnliche Modellgestaltungen.

  ... und zum Dirndl

 

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